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Ein wüstes, faules Leben? Vortrag über Sachsens Klöster von Prof. Bünz

Am Dienstag, den 22. November, 18:00 Uhr, ist Enno Bünz, Professor für Sächsische Landesgeschichte an der Uni Leipzig, im Museum zu Gast. Unter dem Titel „Ein wüstes, faules Leben?“ berichtet er über Sachsens Klöster vor der Reformation. Nur wenige Spuren wie das Großenhainer Nonnenkloster an der Poststraße zeugen davon, dass Sachsen ein klosterreiches Land war. Fast alle Orden waren vertreten, allein drei Gemeinschaften gab es in Großenhain. Die Reformatoren brachten das Klosterleben in Verruf. Aber war das Leben von Mönche, Nonnen, Dom- und Stiftsherren tatsächlich nutzlos und verkommen? Neueste Forschungen des Instituts für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV) über die fast 80 Klöster und Stifte in Sachsen bieten ein anderes Bild. Sie zeigen, wie die Klöster nicht nur Orte wie Großenhain, sondern das ganze Land und die Menschen geprägt haben.
Der Vortrag findet im Rahmen des 25-jährigen Jubiläums des ISGV statt, dessen Direktor Prof. Bünz ist. Der Eintritt ist deshalb frei.

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