Vor 74 Jahren: Großenhainer Widerstandgruppe "Albatros" vor Gericht
| Ort: Museum Alte Lateinschule
Am 29. April 1952 standen fünf Männer aus Großenhain vor dem sowjetischen Militärtribunal in Potsdam vor Gericht. Grund: Ihr freiheitlich-demokratisches Engagement im Kreisverband der Liberaldemokratischen Partei Deutschlands (LDP). Fritz Riebling, Günther Domschke und Joachim Schenk wurden in Moskau erschossen, die übrigen kamen in sowjetische Arbeitslager oder DDR-Haft. Die Historikerin Dr. Natalja Jeske hat die Geschichte neu erforscht und rollt sie bis zur Rehabilitation nach 1990 durch die russische Militärstaatsanwaltschaft in ihrem Vortrag auf. In Kooperation mit der Stiftung Sächsische Gedenkstätten, Dokumentationsstelle Dresden